Archiv 2015

+++ Presseberichte +++


+++ 03.12.2015 // "Ideenfabrik meets Jugendkultur": Projektpartner von Land(auf)Schwung treffen sich zum gemeinsamen Gedankenaustausch

v.l.n.r.: Andreas Birkle, Dietmar Unterricker (Fachbereich Jugend Landratsamt Sigmaringen), Ulrich Bregenzer, Giacomo Burgio (Stiftung Ideenfabrik), Theresia Widmer, Roland Schönbucher, Anni Kramer (Forum Jugend, Soziales & Prävention), Christian Drackert (WIS GmbH)

Ein zentraler Gedanke von "Land(auf)Schwung" ist es, regionale Akteure zusammenzubringen, um im gemeinsamen Gedanken- und Erfahrungsaustausch neue Ideen zu entwickeln. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurde jüngst mit Beteiligten der "Land(auf)Schwung"-Projekte "Stiftung Ideenfabrik" und "Jugend-Kultur-Engagement" gemacht. Dazu trafen sich Vertreter beider Projekte und der Entwicklungsagentur zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch im Landratsamt Sigmaringen. Thematisch ging es dabei in erster Linie um mögliche Schnittmengen zwischen beiden Projekten und die Identifizierung von Synergien zwischen den geschaffenen Strukturen "Stiftung Ideenfabrik" und Netzwerk "Jugend-Kultur-Engagement". Am Ende herrschte große Einigkeit, dass die Tätigkeitsfelder Jugendkultur, Kreativität von jungen Menschen und Generierung von Geschäftsideen unbedingt miteinander verknüpft werden sollten. In diesem Sinne möchte man weiterhin in engem Kontakt bleiben.


+++ 10.11.2015 // Neue Projekte und große Ambitionen: Die Lokale Partnerschaft Land(auf)Schwung trifft sich zum zweiten Mal im Rathaus von Bingen

Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ im Landkreis Sigmaringen nimmt immer konkrete Formen an. Nachdem im September bereits die ersten Projekte in die Umsetzungsphase starteten, sprachen sich die Mitglieder der Lokalen Partnerschaft nun für die Aufnahme weiterer Vorhaben in das Förderprogramm aus. Hierzu trat die Steuerungsgruppe jüngst auf Einladung des Ersten Vorsitzenden Bgm. Jochen Fetzer im Rathaus von Bingen zusammen. Die Tagesordnung sah neben der Abstimmung über die eingereichten Projektideen einen ausführlichen Bericht der Entwicklungsagentur vor. Der für Land(auf)Schwung zuständige Projektmanager Christian Drackert von der WIS GmbH stellte darin die neusten Entwicklungen in der operativen Umsetzung des Förderprogramms vor und präsentierte seinen Vorschlag Arbeitsgruppen zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Regionalen Entwicklungskonzepts einzurichten. Damit soll den vielen ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Akteuren im Landkreis die Möglichkeit zum Mitgestalten eingeräumt werden. Der Beschlussvorschlag zur Einrichtung von Arbeitsgruppen in den Themenbereichen „Netzwerke und Entrepreneurship“ und „Jugend-Kultur-Engagement“ wurde einstimmig angenommen.

Anschließend erhielten die eingeladenen Projektwerber die Gelegenheit Ihre Vorhaben kurz vorzustellen. Dabei muss es den Vortragenden gelungen zu sein, die Mitglieder von der Sinnhaftigkeit ihrer Projekte zu überzeugen. Alle Projekte wurden von der Steuerungsgruppe zur weiteren Förderung empfohlen. Folgende Projekte gehen damit – vorbehaltlich der behördlichen Bewilligung – demnächst an den Start:

  • eBusiness-Lotse Sigmaringen: Mit struktureller Unterstützung der Hochschule Ravensburg-Weingarten entsteht ein auf den Landkreis zugeschnittenes Internet-Kompetenz-Netzwerk mit Vorträgen, Workshops, Sprechtagen und Netzwerktreffen. Vorrangiges Ziel ist die Verbesserung der Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit von Kleinunternehmen und Gründern durch Kompetenzaufbau im Bereich der Unternehmenskultur im digitalen Geschäftsumfeld sowie Umsetzung einer modernen Online-Unternehmensstrategie.
  • Standortmarketingkonzept für die Zielgruppe U35: Mit dem Aufbau und der Umsetzung eines innovativen Standortmarketings können die spezifischen Vorteile des ländlich geprägten Landkreises Sigmaringen gegenüber den urbanen Räumen herausgearbeitet und zielgruppengerecht kommuniziert werden. Damit sollen die Wanderungsverluste vermindert und neue Zuwanderergruppen gewonnen werden.
  • Wirtschaftsempfang mit Ausstellung: Ein vom Unternehmerverband ausgerichtetes jährliches Treffen von Unternehmern aus dem gesamten Landkreis sowie aus allen Branchen und Wirtschaftsbereichen bietet eine Plattform für den Gedankenaustausch, das Knüpfen von Kontakten und die Erweiterung unternehmerischer Kenntnisse. Außerdem dient die Veranstaltung der Präsentation des Modellvorhabens Land(auf)Schwung.
  • Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung - Wir machen mit! Die Stadt Mengen strebt eine Zertifizierung als „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“ an. Hierfür sind Umstrukturierungen in der Verwaltung mit dem Ziel unternehmensfreundlicherer Verfahrensabläufe notwendig. Die Überwachung der Qualitätsstandards und Zertifizierung erfolgt durch die RAL-Gütegemeinschaft.

+++ 22.10.2015 // Mittelstandsfreundlich und serviceorientiert: Vertreter der RAL-Gütegemeinschaft "Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen e.V." stellen Qualitätssiegel vor

Die jüngste Sitzung des Arbeitskreises Wirtschaftsförderung im Kreismedienzentrum Sigmaringen stand ganz unter dem Eindruck von „Land(auf)Schwung“. Zu Gast waren mit Hagen Breitling (Stadt Nagold) und Friederike Wolkober (Landkreis Böblingen) zwei Vertreter von Verwaltungen, die das Gütesiegel „Mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung“ führen. Im Regionalen Zukunftskonzept Land(auf)Schwung hat man sich auch im Landkreis Sigmaringen zum Ziel gesetzt, mit möglichst vielen Kommunalverwaltungen die Zertifizierung anzustreben. Es ist dies eine von mehreren Zielen, um ein unternehmerfreundlicheres Klima in der Region zu schaffen. Kommunalverwaltungen, welche die Zertifizierung anstreben, verpflichten sich zu insgesamt 14 Serviceversprechen bei Verwaltungsverfahren unter Beteiligung mittelständischer Unternehmen. Planungssicherheit, Transparenz und Kundenorientierung sind hierbei wichtige Stichworte. So sollen beispielsweise gewerbliche Bauverfahren innerhalb von 40 Arbeitstagen bearbeitet werden.

Wie Hagen Breitling berichtet, muss jede Kommune selbst einen Weg finden die einzelnen Leistungsversprechen umzusetzen. Die Einhaltung der Serviceversprechen wird nach Umsetzung aller Anpassungen vom TÜV geprüft. Entsprechen die Abläufe den zum Ziel gesetzten Vorgaben, so bekommt die Kommune vom TÜV das Siegel verliehen. Die Gütegemeinschaft selbst ist als Verein organisiert. Es gibt einen regelmäßigen und regen Austausch zwischen den derzeit 40 Mitgliedern. Wenn die Informationsveranstaltung erfolgreich war, dürften demnächst noch einige Mitglieder aus dem Landkreis Sigmaringen hinzukommen. Weitere Informationen können auf den Internetseiten der Gütegemeinschaft abgerufen werden.


+++ 22.09.2015 // Der Startschuss ist gefallen: Landkreis Sigmaringen startet in die Umsetzungsphase von Land(auf)Schwung

Hintere Reihe von links: Bernhard Kräußlich, Emmanuel Frank, Hans Börjes, Andy Musen, Max Stöhr, Karin Blum, Daniela Leipelt, Dietmar Unterricker, Dr. Ingeborg Mühldorfer, Siegmund Bauknecht
Vordere Reihe von links: Sonja Hummel, Hartmut Hopf, Jochen Fetzer, Thomas Schärer, Elisabeth Markwardt, Erster Landesbeamter Rolf Vögtle, Ulrich Bregenzer, Giacomo Burgio, Hubert Schatz, Hannes Bartholl, Christian Drackert

Nun ist auf Einladung des Ersten Landesbeamten Rolf Vögtle der Startschuss gefallen: Mit dem ersten offiziellen Zusammentreffen der regionalen Partnerschaft, bestehend aus elf Verantwortlichen aus Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden, startet das aus Bundesmitteln geförderte Regionalentwicklungs-Projekt in die heiße Phase. Insgesamt 1,5 Millionen Euro stehen dem Landkreis Sigmaringen in den kommenden drei Jahren als Fördersumme zur Verfügung. „Jetzt starten wir erst richtig durch“, zeigt sich der frisch gewählte Vorsitzende der maßgeblichen Steuerungsgruppe, Bingens Bürgermeister Jochen Fetzer, entschlossen.

Zum Hintergrund: Der Landkreis Sigmaringen hat sich mit einem auf den Landkreis zugeschnittenen regionalen Zukunftskonzept für das Programm beworben und ist eine von 13 Regionen in der BRD, die von einer Jury für die Teilnahme an diesem bundesweiten Modellvorhaben ausgewählt wurden. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess haben Funktionsträger und interessierte Bürger bereits Strategien erarbeitet, mit denen die prognostizierte Negativspirale aus Bevölkerungsrückgang, Alterung und abnehmende Erwerbsmöglichkeiten gestoppt oder gar gedreht werden soll. Die geförderten Maßnahmen sollen einen Beitrag dazu leisten, attraktive Rahmenbedingungen für junge Menschen zum Wohnen und Arbeiten zu schaffen sowie die Marktchancen der zahlreichen Kleinbetriebe im Landkreis zu steigern. Welche Projekte konkret gefördert werden, entscheidet die regionale Partnerschaft vor Ort.

Um den Schwung der Startphase mitzunehmen, haben schon im Vorfeld Vertreter von Unternehmen und Organisationen vier Startprojekte entwickelt:

  • Im Rahmen der Ideenfabrik Sigmaringen können sich Personen, die eine Geschäftsidee haben, von einem Expertenkreis aus den Bereichen Wirtschaft, Patentrecht und Internet/Medien hinsichtlich der Tragfähigkeit ihres Vorhabens beraten lassen.
  • Ziel des Projektes Marktplatz Donau ist die Etablierung einer Wertschöpfungspartnerschaft zwischen Unternehmen der Ernährungswirtschaft. Angestrebt werden u.a. eine Vermarktungskooperation im Einzelhandel mit Premiumprodukten und ein Online-Marktplatz für regionale Spezialitäten und touristische Produkte.
  • Mit dem Netzwerk Jugend-Kultur-Engagement soll eine Institution geschaffen werden, die kulturelle Aktivitäten und bürgerschaftliches Engagement bei jungen Menschen unterstützt, fördert und begleitet. Konkrete Maßnahmen werden mit dem Aufbau einer Freiwilligenagentur und eines Jugendkulturfonds gesetzt.
  • Der Creativ Campus Sigmaringen möchte das Kreativitätspotenzial von jährlich 180 Auszubildenden der Modefachschule Sigmaringen mittels einer Schülerfirma in Wert setzen. Über eine Onlineplattform können die Mitgesellschafter ihre eigenen Produkte anbieten und mit den Kunden zwecks Maßkonfektion auch virtuell in Kontakt treten.

Auch der Bundesvorstand der Deutschen Landfrauen hat sich bereits für das Sigmaringer Modell interessiert und vor kurzem auf seiner Vorstandsklausur vom Ersten Landesbeamten Rolf Vögtle darlegen lassen. Im Laufe der kommenden drei Jahre sollen weitere innovative Projekte erdacht werden, welche wirtschaftliche und kulturelle Impulse für junge Menschen im Landkreis auslösen. Einige Vorschläge dafür sind bereits eingetroffen. Unternehmen, Vereine und sonstige Organisationen sind aber weiterhin aufgerufen eigene Ideen einzureichen. Interessierte können sich jederzeit mit der WiS GmbH, die das Projekt organisatorisch bei der Umsetzung begleitet, in Kontakt setzen.


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